Home
Studien
TEDDY
Babydiab
Babydiät
T1DGC
Vitamin-D
Trialnet
Kontakt
Links

BABYDIÄT - Studie zur Ver­hinderung des Typ 1 Diabetes bei Kindern durch eine Ernährungsintervention im 1. Lebensjahr

In der BABYDIÄT Studie unter­suchen wir am Institut für Diabetes­forschung, ob die Erkrankung erblich be­lasteter Kinder an dieser Form der Zucker­krank­heit  durch ge­zielte Ernährung im ersten Lebensjahr ver­hindert werden kann

Ziel der Studie
Hintergrund
Wie läuft die Studie ab?
Wer kann teilnehmen?
                                            Nähere Informationen



Ziel der Studie

Ziel der BABYDIÄT-Studie ist, bei Kindern mit einem an Typ 1 Diabetes erkrankten erst­gradigen Ver­wandten das Auftreten einer Insel-Ent­zündung (d.h. einer Entzündung der Insulin ­produzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse) und die Entwicklung eines Typ 1 Diabetes zu verhindern. Dies soll durch eine Veränderung der Getreideauswahl während des ersten Lebensjahres erreicht werden.

Hintergrund

Kinder oder Geschwister von Personen mit Typ 1 Diabetes haben ein Risiko von
ca. 5% (5 von 100 Kindern) , selbst an Typ 1 Diabetes zu er­kranken. Haben diese Kinder zu­sätzlich Vererbungs­merkmale, die mit der Erkrankung des Typ 1 Diabetes in Ver­bindung stehen, steigt das Risiko noch an. So entwickeln 20 von 100 Kindern mit diesen Ver­erbungs­merk­malen bis zum 3. Lebensjahr Diabetes-Antikörper und lang­fristig auch einen Typ 1 Diabetes.   

Neben genetischen Faktoren werden Umweltfaktoren für die Entstehung des Typ 1 Diabetes ver­antwortlich gemacht. Eine hier bei uns am Institut für Diabetes­forschung durchgeführte Unter­­­­­suchung von 1600 Kindern mit Vätern und/oder Müttern mit Typ 1 Diabetes zeigte, dass eine sehr frühe Gabe von glutenhaltiger Beikost (vor dem 4. Lebensmonat) das Diabetes-Risiko bei Kindern mit solchen Vererbungsmerkmalen 5-fach erhöht.

Wie läuft die Studie ab?

Bei Neugeborenen, die ein Elternteil oder ein Geschwister mit Typ 1 Diabetes haben, werden zunächst aus einer Blutprobe die Ver­erbungs­merkmale untersucht. Vorteilhaft ist die Blutabnahme bei Geburt aus der durchtrennten Nabelschnur. Sie ist aber noch bis zum Alter von drei Monaten als normale venöse Blutabnahme möglich.

Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil der untersuchten Kinder keine Hochrisiko­merk­male aufweisen wird. Diesen Kindern empfehlen wir trotzdem, aufgrund ihrer familiären Belastung, in größeren Zeitabständen Nachuntersuchungen durchführen zu lassen.


Dabei werden Diabetes-Antikörper gemessen, so dass das Diabetesrisiko der nächsten Jahre sehr gut bestimmt und eine beginnende Autoimmunität frühzeitig festgestellt werden kann. 

Den Kindern mit Risikomerkmalen bieten wir die Teilnahme an einer Er­nährungsumstellung an, die mit der Familie aus­führlich besprochen wird. Zur Kontrolle werden die Kinder in regel­mäßigen Abständen untersucht. Des Weiteren sollten die Eltern regel­mäßig Er­nährungs- und Gesundheits-Protokolle für ihr Kind ausfüllen. 

Die Familien werden während des Untersuchungszeitraums von unserem Zentrum betreut, die Blutentnahmen können aber auch am Woh­nort vom Kinder- oder Hausarzt durch­ge­führt werden, der natürlich von uns über die Studie informiert wird. Alle Unter­suchungen sind für die Familien kostenlos.

Wer kann teilnehmen?

An der Studie teilnehmen können Sie, wenn Sie ein Baby erwarten oder bereits einen Säugling im Alter von max. 3 Monaten haben und Sie, der andere Elternteil oder ein Ge­schwister­kind des Säuglings an Typ 1 Diabetes erkrankt sind.

Nähere Informationen:

Wenn Sie weitere Informationen wünschen oder Fragen haben, können Sie am Institut für Diabetes­forschung, Abt. Prof. Dr. Anette-G. Ziegler, die Studienbetreuerinnen

                        Frau Dr. Sandra Hummel oder Frau Sabine Marienfeld
                                        telefonisch erreichen unter:
                                                       089 / 30 79 31-14
                                            oder per E-Mail unter:

                                           prevent.diabetes@lrz.uni-muenchen.de­

Top